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17. August 2017

Schlaflos?


Bekannt wurde Melatonin, da es ein natürliches Schlafmittel darstellt, das keine Auswirkungen auf die REM-Traumphasen
hat; man wacht dadurch morgens auch richtig ausgeruht auf, was bei normalen Schlafmitteln
nicht so ist.

Melatonin wird auch gegen die Auswirkungen des Jet-lag bei Flügen eingesetzt, also um den
Wach-Schlaf-Rhythmus auf die neue Ortszeit einzustellen.
Im Alter von 45 Jahren lässt die Funktion der Zirbeldrüse drastisch nach und die Melatoninproduktion sinkt um
bis zu fünfzig Prozent ihres Normalwertes. Mit zunehmendem Alter sinkt die Melatoninproduktion weiter und
erreicht zwischen siebzig und achtzig Jahren Tiefstwerte, die meist nicht einmal mehr gemessen werden
können.
Die Einnahme von Melatonin kurz vor dem Schlafengehen kann die Einschlafzeit verkürzen und einen tiefen
und erholsamen Schlaf gewährleisten. Ausserdem trägt es dazu bei, gesunde und erholsame Schlafmuster
wiederherzustellen, ohne dabei eine Abhängigkeit oder Gewöhnung, wie herkömmliche Schlafmittel,
herbeizuführen.

Weltweite Forschungen scheinen zudem darauf hinzuweisen, daß Melatonin noch eine ganze Reihe weiterer,
sehr positiver Wirkungen auf den Organismus hat:
· es fördert die Funktion des Immunsystems durch Beeinflussung der Thymusdrüse,
· es hebt das allgemeine emotionale Befinden und die geistige Regsamkeit, und
· es hilft dem Organismus physisch und psychisch mit Stress besser fertig zu werden.

Man kann den Melatoninspiegel beeinflussen, indem man tagsüber genug Sonnenlicht tankt, wodurch die
Serotoninbildung angeregt wird und der Anstieg des Melatoninspiegels nach dem Dunkelwerden stärker wird;
oder indem man zusätzlich Melatonin einnimmt.
Die Verträglichkeit von Melatonin ist gut. Es wird über die Leber und Nieren ausgeschieden. Ein „Hangover“,
d.h. starke Müdigkeit am nächsten Morgen, ist nicht zu erwarten. Berichte über Langzeitwirkungen liegen
allerdings noch nicht in ausreichender Menge vor. Zur Zeit ist Melatonin in der BRD als Arzneimittel noch nicht
zugelassen.
Dosierung: Als Nahrungsergänzungsprodukt nehmen Sie bei Schlafstörungen eine 3mg-Kapsel Melatonin
zwanzig bis vierzig Minuten vor dem Zubettgehen. Bedenken Sie, dass Melatonin kein Medikament, sondern
eine natürliche Körpersubstanz ist. Deshalb stellt sich die beruhigende Wirkung auch nicht bei allen Menschen
gleich schnell und gleich stark ein. Es kann durchaus sein, dass Sie Melatonin während mehrerer Tage
einnehmen müssen, bis eine spürbare Wirkung auf Ihren Schlafrhythmus eintritt. Bei schweren
Schlafstörungen oder bei „Jet-lag“ kann es manchmal notwendig sein, zwei 3mg-Kapseln einzunehmen, bis
sich der Schlaf einstellt. Obwohl keine Gefahr einer Überdosierung besteht, sollten Sie jedoch nicht mehr als
zwei 3mg-Kapseln (6 Milligramm) pro Tag einnehmen.
Nebenwirkungen: Bis heute sind weder in den USA noch anderswo irgendwelche Nebenwirkungen
beobachtet worden, die auf die Einnahme von Melatonin zurückgeführt werden können.

 

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